PENDELN – UND WARUM ICH ES SO TOLL FINDE

erzähltes

Seit nun 46 Tagen bin ich Teil der österreichischen Pendler. Und es ist richtig angenehm.

In der Hauptstadt selbst ist es mir immer sehr schwer gefallen in der Früh aus dem Bett zu kommen und zur Arbeit zu fahren. „Es fährt eh alle zwei Minuten eine Straßenbahn.“ – „Und ich bin eh gleich dort.“ – waren meine Standardaussagen morgens um nicht sofort oder früh aufstehen zu müssen.

Jetzt bin ich auch noch nicht zum Frühausteher mutiert, aber es fällt mir bei weitem nicht so schwer wie noch vor 47 Tagen. 😉

Ich pendle mit dem Zug – manchmal fahre ich auch mit dem Auto bzw. lasse mich fahren :D, aber eigentlich bin ich Zugpendlerin.

Ich liebe das Zugfahren, weil man für sich sein kann. Das monotone Geräusch fand ich immer schon als sehr angenehm. Man kann abschalten. Man kann entspannen. Man muss sich auf nichts konzentrieren. Luxus!

Ich bin als Zugfahrerin aufgewachsen, da wir kein Auto hatten, haben wir als Familie immer alle weiteren Strecken mit dem Zug zurückgelegt. Und das war immer lustig. Als Familie kann man sich auch gleich ein Abteil nehmen und ist wirklich für sich – schön!

Auch während meiner Studienzeit bin ich sehr viel mit dem Zug gefahren – nachhause, zur Arbeit, auf Urlaub.

Der Zug war und ist immer ein Rückzugsort für mich, denn im Zug wird man nicht angesprochen, angestarrt oder sonst irgendwie in soziale Interatktionen verbunden, wenn man nicht will. Somit ist man privat.

In der Früh im Zug ist es ruhig – jeder noch etwas müde bzw. gerade am Aufwachen – somit herrscht eine Friedlichkeit am Weg zu Arbeit – bis man die Hauptstadtgrenze erreicht, aber das ist okay. Denn man hatte davor ja knappe 30 Minuten Zeit um zu entspannen, aufzuwachen und Gedanken kreisen zu lassen.

Natürlich ist es noch etwas bequemer, wenn man mit dem Auto pendelt/gependelt wird :P, weil man wirklich von Haustüre zur Bürotüre kommt und sich vielleicht ein wenig Zeit spart, aber entspannender ist wohl das Zugfahren.

Somit bin ich wirklich gerne Teil des Pendlervolkes – du auch?

Erzähltes.

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