VOLL BEPACKTE WOCHENENDEN!

erzähltes

Kennt ihr das – wenn schon Wochen vorher der Terminkalender an den Wochenenden voll ist und man sich schon drei vier Monate in der Zukunft befindet?

Oder seid ihr Teil der spontanen Gesellschaft und plant generell nichts, außer vielleicht noch für morgen oder das kommende Wochenende?

Also ich bin da sicherlich etwas extrem mit meiner Planerei. Ich plane wirklich von Herzen gerne. Liebe Struktur und hasse das Spontane: klick!

Kann man diese vollgeplanten Tage auch so deuten, dass ich eine stressige Zeit habe, dass ich eine gestresste Person bin, dass der Stress von einem Termin zum anderen zu hüpfen, mein Leben dominieren?

Ich empfinde das nicht so.

Spontan zu sein verursacht bei mir Stress. Ich werde ganz unrund und unzufrieden mit mir und der Situation und allen Personen, die sich darin befinden.

Ich plane auch meine Freizeit, Zeit für mich. Das ist mir besonders wichtig, da man sehr oft auf sich und seine „Frischluft“ vergisst.

Manches Mal sind solche Tätigkeiten auch einfach Nichts-Tun. Angenehm, sag‘ ich nur! Empfehlenswert!

Es gibt gewisse Zeiten im Jahr, die mir wichtig sind mit meiner Familie (die ja nun gewachsen ist) zu verbringen: Geburtstage, Muttertag, Vatertag, Adventzeit, Weihnachten und Ostern. Natürlich gibt es auch viele Tage dazwischen, aber diese Momente sind mir besonders wichtig und möchte ich auch immer einhalten können, daher wird das schon früh im Kalender markiert/gesperrt/reserviert.

Somit sind die Wochenenden auch schon so weit in die Zukunft verplant: 3-4 Monate sind es meistens.

Eine weitere Tätigkeit verplant mein Leben nebst der Freizeit: der Verein Books4Lief Wien – den ihr vielleicht kennt. Ich habe mich vor zwei Jahren freiwillig verpflichtet ein weniger meiner Freizeit für diesen Verein herzuschenken. Das mache ich gerne: erstens wegen der Menschen, die beim Projekt mit dabei sind, zweitens wegen der Bücher (so, toll, so viele Bücher!) und drittens wegen dem sozialen Aspekt.

Durch diese Tätigkeit bin ich monatlich auch etwas eingeschränkt, Abende sind voll, Wochenenden sind „weg“. Das versteht nicht immer jeder, aber ich möchte Teil davon sein, während es noch machbar ist.

Wer weiß wie das ist, wenn die Familie vielleicht zukünftig wachsen wird. Wer weiß wie das ist, wenn wir nicht mehr in der Stadt, sondern am Land wohnen. Aber einstweilen gehört auch diese Tätigkeit auch weiterhin fix eingeplant.

Ich fühle mich dann gestresst und überfordert, wenn ich während der Wochen und Monate zu wenig Zeit für mich haben kann. Wenn es mir nicht möglich auch alleine sein zu können.

Aber durch meine Planerei ist es mir seit einigen Jahren viel besser möglich eben diese Momente zu haben: wöchentlich. Das ist mir wichtig. So habe ich meinen Ausgleich zur schnellen Welt – meinen Ausgleich zum Gestresstsein.

Ich liebe meine vollbepackten Wochenenden – auch weil jedes Monat auch eines dabei ist, wo ich nirgendwohin fahre, wo ich nicht unterwegs bin. An diesen Wochenenden bin ich einfach zuhause, entspanne und erfreue mich meiner Hobbys! Danke.

Erzähltes.

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