BERLIN IM APRIL

Ich war für ein paar Tage in Berlin. Es waren tolle Tage.

Gemeinsam mit einer Freundin habe ich die Stadt erkundet – viel mit der U-Bahn und sehr viel zu Fuß – mir tun heute noch die Füße und Zehen weh 😀 hahaha – ich halte auch gar nichts mehr aus 😉 !!

Wir sind am Vormittag gelandet un waren auch gleich in unserem Hotel – einchecken ging noch nicht, also ab in die Stadt. Wir waren beide schon unabhängig von einander in dieser Stadt – somit musste das „Sightseeing“ im großen Stile nicht wirklich sein – es reichte durch die Straßen zu schlendern und einfach die Menschen, Gebäude und die vielen Bäume dazwischen auf uns wirken zu lassen.

Berlin ist wirklich eine der drei Städte, die ich liebe – ich finde die Stadt offen, weit, grün, befreit, entspannt und ausgeglichen. Wunderbares Gefühl, dass sie einem vermittelt.

Wir waren bei veganz (heuer kommt eine Filiale nach Wien, bin schon gespannt wo und wie groß und überhaupt.. 😉 ) bei Frau Tulpe und bei who killed bambi shoppen – tolle Geschäfte – und haben uns bei La Mano Verde vegan verköstigen lassen – das war leider keine so gute Idee..

..das Essen selbst war wunderbar und sehr sehr gut und überhaupt genial angerichtet, wir hatten ein Sushi Jiro Ono (ich fand es wirklich gut, mmmmmh), Mediterranean Quiche als Vorspeise und die Garten Lasagne (Rohkost und wirklich gschmackig 🙂 – zum Selbermachen empfehlenswert!!) sowie die Spaghetti de la Mer als Hauptspeise. Das Ambiente war nicht gerade besonders (schwarz – weiß – rot und sehr einfach gehalten). Abschließend wollte ich noch zwei Nachspeisen probieren, aber es kam und kam kein Kellner, sie ignorierten uns – ein wenig Winken half auch nicht und nach ca. 30 Minuten des nicht beachtet werdens wollten wir zahlen – natürlich kam immer noch niemand zu uns. Daher ging meine Reisebegleitung direkt zu einer Kellnerin und hat ihr unverblümt klar gemacht, dass wir gerne zahlen würden, falls sich jemand für uns zuständig fühlt, da wir schon über 30 Minuten gewartet hatten. Dann kam die Rechnung ohne ein Kommentar auch nicht verblüfft, dass kein Trinkgeld dabei war und wir gingen – sehr geladen und nie wieder zurückkehrend!

Wahnsinn, dass es so etwas gibt. Ist einem ein Gast nichts mehr wert? Wirklich – unfassbar.

Entschuldigung kam übrigens auch keine – verabschiedet wurden wir auch nicht. Die anderen Gäste rund um uns herum wurden bedient und ein wenig sehr in den  Allerwertesten gekrochen und uns hatte man links liegen gelassen.

Wir haben gegrübelt und gegrübelt warum sie uns wohl so da sitzen haben gelassen – waren es unsere Lederschuhe (die wohl eher nicht veganer Natur sind)? Oder womöglich die Tatsache, dass wir keinen Tisch reserviert hatten, sondern auf gut Glück zu diesem Restaurant hin sind? Oder aber unser Deutsch war nicht ausreichend, als dass sie sich mehr mit uns beschäftigen wollten – eher nach dem Motto „bitte geht doch endlich!“.

Auch wenn diese Tatsache mich nach wie vor schockiert – etwas Positives kann ich noch sagen: ich fand es wirklich cool, dass man keine Papierspeisekarte bekam, sondern ein iPad in die Hand gedrückt bekommen hatte – wie cool ist das denn? 😉 hehe.

Wir sind dann etwas verdattert ins Hotel und haben wie Rohrspatzen vor uns hin geflucht 😀 – es blieb uns offensichtlich in Erinnerung.

Ich würde dieses Lokal natürlich nicht empfehlen, auch wenn das Essen selbst wirklich toll war – aber man kann das auch sehr gut zuhause – mit ein bisschen Übung – selbst nachmachen und in einer weitaus angenehmeren Atmosphäre – nämlich zuhause 😉 – genießen.

Ich bin der Meinung, dass Essen gehen nicht primär was mit dem Essen am Teller zu tun hat, sondern ebenfalls mit dem Ambiente, der Atmosphäre, der Tischdeko, der Beleuchtung, der Musik im Hintergrund und natürlich auch mit den Kellnern, die sich an diesem Abend um einen kümmern.

Ein weiterer Aspekt, der mir an Berlin gefällt ist die Tatsache, dass überall Bäume, Büsche und Blumen gepflanzt sind – egal wohin man sich dreht, man sieht definitiv was Grünes hervorsprießen 🙂 und das ist einfach toll. Ein wunderbares Gefühl umgibt einem, wenn man durch diese Stadt schlendert – auch wenn die Zigarettenstummel am Boden liegen (ich fühle mich bei so was immer um 20 Jahre in der Zeit zurückversetzt..).

Die Menschen sind freundlich auch wenn sie von unserer (meiner) Aussprache wohl irritiert sind – ich kann einfach nicht Hochdeutsch sprechen, auch wenn ich es versuche, es klingt nicht 😦 und ich hör dann komplett auf zu sprechen…aiiii! Die öffentlichen Verkehrsmittel sind gelb – das erheitert wohl jeden und wenn dazu auch noch die Sonne strahlt, strahlt automatisch die ganze Stadt – toll, oder? 🙂

Es war mein zweiter Besuch in Berlin und ich komme definitiv wieder 🙂

Was gefällt dir an Berlin?

Hier ein paar Eindrücke von meinem Aufenthalt im April 2013.

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4 Antworten zu “BERLIN IM APRIL

  1. …in so einem Restaurant wäre ich dann ja einfach ohne zu bezahlen gegangen. Wenn die nicht kommen, wenn ich zahlen möchte… pfft. Dann eben nicht! Aber schön, dass du dir die Laune nicht davon hast verderben hast lassen!

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