DIE KINDER SAN DRAN

Das Thema Atomenergie kommt immer mal wieder auf. Dann gibt es Proteste, aber es scheint sich nichts zu ändern. Nicht einmal Tschernobyl oder Fukushima tragen dazu bei, dass sich etwas ändert. Es wird viel Luft produziert, aber wieder einmal nichts gesagt.

Aber warum ändert sich nichts, obwohl so viele Stimmen, gegen die Nutzung sind.

Günstiger Strom hin oder her – Alternativen gibt es immer.

Nur wenn weiterhin die Macht bei einem kleinen Kreis an Personen liegt, die anscheinend das Recht haben über den Rest von uns hinweg zu entscheiden, zu entscheiden wodurch sich mehr Geld machen lässt, kann sich ja offensichtlich nichts ändern. Weil sie lieber Entscheidungen zu ihrem eigenen Wohl treffen – die eigene Brieftasche immer im Fokus.

Gesundheit und Umweltverschmutzung scheinen nebensächlich zu sein, immer spielt das liebe Geld die erste Geige – oder man lässt es spielen.

Wann wird der Zeitpunkt kommen, dass sich das ändert – dass wir uns ändern – dass wir endlich einmal was für uns tun. Wann wird der Zeitpunkt kommen, dass wir jedem nur das Beste wünschen und daher auch für alle gemeinsam Entscheidungen für uns als Weltgemeinschaft treffen, und nicht für das Billigste, politisch Effizienteste und Profitabelste votieren?

STS hat zu diesem Thema ein Lied geschrieben, dass mich, wie so viele andere von ihnen, berührt, freut und im selben Moment auch trifft – aber da ich immer an das Gute im Menschen glaube (das wird sich nie ändern), habe ich Hoffnung, dass wir es bald schaffen, alle an einem Strang zu ziehen – gemeinsam für uns zu kämpfen und dass Gier und die Herrschsucht auf diesem Planet nicht mehr existent ist. Dass wir begreifen, dass wir nicht besser als jemand anders sind – diesen Zeitpunkt erwarte ich schon sehnsüchtigst.

DIE KINDER SAN DRAN

Hier der Text und das Video dazu:

Es diskutiert jetzt seit Jahren die halberte Welt

Über’s kritische Thema Atom

Ob friedlich, ob g’fährlich, ob sonst irgendwas

Und dass wir’s brauchen für Waffen und Strom

 

Und auf amal geht ans von die Dinger in d‘ Luft

Und es is seltsam wie man reagiert

Natürlich san wir betroffen und im ersten Moment

San wir wirklich entsetzt und schockiert

Doch dann verdräng‘ ma des Thema, so schnell man halt kann

Weil man nix sieht oder riecht oder spürt

Und weil wir net denken woll’n, was die Folgen dann san

Wenn das gleiche noch amal passiert

 

Nur die Kinder san dran, uns’re Kinder san dran

Sie halten sich an uns’rer Hand fest und wissen noch nix davon

Sie werd’n a wenn’s woll’n uns niemals versteh’n

Sie können uns niemals verzeih’n wenn sie’s überhaupt überleb’n

 

Es is unglaublich, wie viele Ausredne es gibt

Wenn man irgendwas net wahrhaben will

Und bevor man an Wickel kriegt und sich engagiert

Is man sicherheitshalber halt still

Ausserdem in an Alter, wo’s keine Rolle mehr spielt

Woher der Krebs kommt, der einen vielleicht derglengt

Und wie soll man noch irgendeine Freud‘ haben am Leben

Wenn man dauernd nur an Cäsium denkt

 

Nur die Kinder san dran…

 

Jeder Wahnsinn bleibt Wahnsinn, es is wurscht wie du’s drehst

Under welchem Begriff des a rennt

Und heißt der Deckmantel Fortschritt, dann is sowieso heiß

Und er nimmt dann eine Form an, die is unkontrollierbar

Wo man nur sag’n kann, des will ich net

Um zu verhindern, dass wir uns wie die Lemminge aufführen

Tu ich alles, was nur irgendwie geht

 

Nur die Kinder san dran…

Atomkraft_Nein_Danke

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